[Rezension] Eine irische Ballade von David Pawn

Preis:  9,98 € (ebook 3,99 €)

Broschiert: 236 Seiten

Verlag: Qindie; Auflage: 2 (4. Dezember 2013)











Die Banshee Síochána verdient sich ihren Lebensunterhalt als Pokerspielerin, während sie die Todesfälle der Familie Carr betrauert. Als der Letzte der Carrs stirbt, muss Síochána sich ein neues Ziel für ihre Trauerarbeit suchen. Ihre Wahl fällt auf Daniel, einen jungen Koch aus Freudenstadt, doch damit beginnen die Komplikationen im Leben der jung-alten Frau erst, denn plötzlich kann sich die Banshee nicht mehr damit zufrieden geben, wenn sie dem Tod heulend zur Seite stehen soll. Immer wieder bemüht sie sich, Todeskandidaten vor ihrem Schicksal zu bewahren und legt sich dabei sogar mit dem Schnitter persönlich an.




Síochána wurde vor 600 Jahren durch einen Fluch eine Banshee und musste jeden Todesfall der Familie Carr beklagen. Als auch der letzte Nachkomme der Familie Carr stirbt begibt sie sich auf die Suche nach einer neuen Familie, dessen Todesfälle sie beklagen und beweinen kann. Genau dies sind nämllich die Aufgaben einer Todesfee.
Um sich über Wasser zu halten verdient sich Síochána ihr Geld als professionelle Pokerspielerin an den Pokertischen in Baden-Baden. Dort lernt sie Daniel kennen und lieben und bewahrt ihn vor seinem Schicksal. Daraufhin bringt sich sie sich durch ihre neugewonnene Neigung immer in Schwierigkeiten, treffen andere mystische Wesen, begegnen alte Bekannte und legen sich noch mit Gevatter Tod an.


Das Cover ist ein schöner mystischer Anblick mit einer Frau dessen Blick verträumt und sehnsuchtsvoll wirkt. Es hat eine mystische und geheimnisvolle Stimmung, die sehr gut zu der Handlung um Sagen, Mythen und die Liebe passt.
Durch den leichten flüssigen Stil, aus ihrer Sicht, kommt man wunderbar schnell und einfach ins Buch rein. Das Buch ist in einzelne Strophen unterteilt - jede einzelne Strophe wird zum Ende hin mit irischen Liedtexten abgerundet. Das ist eine wunderschöne Idee um den Bezug zum irischen beizubehalten. Die Protagonisten sind liebevoll dargestellt, allerdings vermisse ich hier Details und etwas mehr Tiefe... sie wirken manchmal etwas unscheinbar. 



Ein schöner leichter mystischer Roman der die Thematik der Banshee aufgegriffen hat. Eine gute Umsetzung ohne langatmig oder langweilig zu wirken. Es hat auf jedenfall Spaß gemacht zu lesen. Einem zweiten Teil wäre ich gegenüber nicht abgeneigt weil ich dieses Ende für mich eher unglücklich fand. 

Bewertung: 




 

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