[Rezension] Göttin der Dunkelheit (Die Chroniken der Götter 1) von Anke Unger



eBook: 3,99 €

361 Seiten

erschienen am 30. Juni 2017

im Dark Diamonds Verlag











 



**Eine berauschende Welt voller Götter, Magie und Intrigen**
Als Priesterin im Tempel des Lichts dient die temperamentvolle Magierin Areshva ihrer Göttin von ganzem Herzen. Doch dann nehmen düstere Mächte das Land ein und verdrängen die Kräfte des Guten. Areshva sieht nur einen Ausweg, um ihrer Göttin zu helfen: Sie muss sich mit der Dunkelheit verbünden. Nur so kann sie die Zauberkraft erlangen, die sie im Kampf brauchen wird. Doch die Dunkelheit ist ein Pfad voller gefährlicher Versuchungen…  

Dunkle Götter, eine verbotene Magie und die Versuchung der Liebe verstricken die Magierin Areshva in ein mitreißendes Handlungsnetz, dem sich der Leser absolut nicht entziehen kann. Anke Unger überträgt uralte Ängste des Menschen auf eine faszinierende Fantasywelt voller Legenden.   

//Alle Bände der Fantasy-Reihe:

-- Göttin der Dunkelheit (Die Chroniken der Götter 1)
-- Der magische Blick (Die Chroniken der Götter 2)//





Das Cover war leider nie wirklich meins. Bereits in der Vorschau fand ich es nicht ansprechend, da mir die Darstellerin einfach nicht gefällt. Ansonsten passen die dunklen Töne sehr gut zur Umsetzung und Inhalt des Buches.

Das Debüt von Anke Unger hat mich leider auf den ersten Seiten so gar nicht mitgerissen. Generell habe ich schwer in die Geschichte mit diesen andersartigen Charakteren und deren Welt gefunden. Dabei hörte sich das Grundgerüst so schön an.
Areshva konnte mich als Protagonistin leider nie wirklich überzeugen.  Charakterlich fand ich sie mehr als fragwürdig und einfach sehr schwammig – dieses ewige hin- und her zwischen den Gottheiten fand ich leider doch etwas über. Auch ihre Geschichte zog sich sehr und zwischendurch habe ich mich etwas verloren gefühlt und einen roten Faden gesucht.

Wohingegen Silvrin mich doch mehr überzeugen konnte. Seine Geschichte fing auch erst etwas schleppend an aber steigerte sich um einiges. Silvrin ist der Grund, warum ich dem zweiten Band eine Chance geben werde. Denn seine Entwicklung war deutlicher zu spüren und auch seine Geschichte wirkte abgerundeter.

Die beiden wechselten sich in Ihren Erzählungen ab, so dass wir in dem einen Kapitel den Weg von Areshva verfolgen konnte und in dem anderen den von Silvrin. Ich bin sehr gespannt auf den weiteren Weg und erhoffe mir wirklich eine Besserung. Bei anderen Reihen hat das auch schon mal geklappt.




Es ist eine interessante und spannende Welt, doch leider hat die Autorin für mich die Umsetzung noch nicht so gut hinbekommen. Da wir Menschen aber alle eine zweite Chance verdient haben, bin ich sehr gespannt auf den zweiten Band. Generell wären dieses hier 3,5 Sternchen – daher hier auf 4 aufgerundet.







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