[Rezension] Die Wellington-Saga - Versuchung von Nacho Figueras



eBook: 9,99 €
Print: 12,99 €
Broschiert: 416 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (15. Mai 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 373410372X
ISBN-13: 978-3734103728












Glamouröse Partys, edle Pferde und heiße Nächte unterm Sternenhimmel – hier liegt der Schlüssel zum Glück ...


Champagner und Jetset interessieren die junge und kluge Tierärztin Georgia nicht. Daher stimmt sie wenig begeistert zu, ihren besten Freund zu einem der glamourösen Reitturniere in Wellington, Florida, zu begleiten. Ausgerechnet Alejandro, der unglaublich attraktive älteste Sohn des mächtigen Del Campo Clans, wirft dort ein Auge auf sie und zieht sie wie ein Sturm in eine Welt, in die Georgia so gar nicht zu passen scheint. Doch er ist kein Mann, der ein Nein akzeptiert ...


Band 1 der romantischen Wellington-Trilogie!





Bisher ist Nacho Figueras – eher als Ignacio Figueras - als bekannter Polo- und Werbestar bekannt. Nun wagt er sich auch unter die Autoren um seine Pololeidenschaft verknüpft mit einer Liebesgeschichte zu verbreiten.  Das Cover ist toll – ich mag ja Verschnörkelungen und eine etwas eher stilvollere Umsetzung einer Coveridee. Auch wenn ich derzeit den Trend hierzu sehr erschreckend finde und für mich zu viele auf dieses Pferd setzen ….

Generell finde ich diesen Sport sehr hoheitlich und elegant. Sowohl den Reitern als auch den Tieren wird viel abverlangt was technisches Geschick und Schnelligkeit betrifft. Da mich dieser Sport generell interessiert und ich auch einer Liebesgeschichte nicht abgeneigt bin, habe ich mich gerne an dieses Debüt gewagt.

Generell sollte man hier noch kein episches Meisterwerk erwarten. Allerdings sind die Charaktere schön ausgearbeitet, auch wenn mir Ihre Handlungen nicht immer logisch vorkamen und ich das eine oder andere mal am Zweifeln war. Georgia ist eigentlich sehr Bodenständig und weiß um ihren Platz in der Welt und doch ist sie mir viel zu oft viel zu naiv. Das hätte ich mir bei diesem Charakter wohl gerne etwas anders gewünscht. Tja und Alejandro ist irgendwie so völlig das Gegenteil – leider hat er nichts von einem Prinzen auf einen weißen Ross, sondern eher von einem allesbestimmenden egoistischen Kerl. Ich glaube aber dass diese Charaktere für diese Welt typisch sind, daher war es für mich schon passend. Aber sympathisch machte es ihn mir nicht.

Natürlich ist die Handlung in diesem Buch auch gespickt mit Spannungselementen, die einem bei Laune halten, leider für mich viel zu oft vorhersehbar. Und trotzdem hab ich es gerne gelesen. Ich hab mich unterhalten gefühlt und mochte gerne erfahren, wie es denn nun ausgeht.





Ein für mich gelungenes Debüt mit einem thematisierten  Inhalt, welcher solch eine tragende Rolle in Büchern noch nicht gespielt hat. Ich fand es interessant. Es hat mich gut unterhalten und mir einiges neues aus dieser Welt aufgezeigt.






Kommentare:

  1. Huhu Mareike,

    eine nette Rezension ♥
    Ich hab ja mit dem Buch auch geliebäugelt. Das Cover und der Titel haben mich auf Anhieb gereizt, allerdings bin ich nicht so der Pferdefreund und lasse deshalb lieber die Finger davon.

    Liebe Grüße
    Charleen

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  2. Hallo Charleen,
    danke für dein Feedback :)
    Kann ich nachvollziehen. Ich würde sowas auch nur lesen wenn alles rundum stimmig ist.

    LG
    Mareike

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