12 April 2017

[Rezension] Without Worlds von Kerstin Ruhkieck


eBook: 4,99 €
330 Seiten
erschienen am 31. März 2017
im Impress Verlag




**Die Liebe stirbt zuletzt…**
Die 21-jährige Clara ist eine der wenigen Überlebenden einer untergegangenen Welt. Zusammen mit dem letzten Rest der Bevölkerung lebt sie im einzigen Gebäude, das nach der großen Erderschütterung stehen blieb: ein ehemaliges Luxushotel, das einsam in den Himmel hinaufragt und von todbringenden Kreaturen umzingelt ist. Als »roter Engel« ist es ihre trostlose Aufgabe, regelmäßig das Bett mit einem ihr zugewiesenen Mann zu teilen und dessen Nachkommen auszutragen. Bis eines Tages ein neuer Überlebender zum Teil der Gemeinschaft wird und ihr Leben eine Kehrtwendung nimmt…
//Dies ist ein Roman aus dem neuen Carlsen-Imprint Dark Diamonds. Jeder Roman ein Juwel.//




Oh mein Gott… dieses Cover finde ich traumhaft. Es untermalt den dystopisch klingenden Klappentext durch seine düstere Art und wickelt mich wirklich ein. Ein Grund warum ich diese Geschichte aus der Feder von Kerstin Ruhkieck unbedingt lesen musste.

Bereits durch die Forbidden Trilogie bin ich auf die Autorin aufmerksam geworden. Sie hat einen ganz eigenen Schreibstil – locker und leicht, aber doch anders. Düster. Magisch. Derb. Ich liebe ihn. Daher war es natürlich ganz klar, dass auch diese Story gelesen werden musste.

Clara fand ich als Typ ganz spannend. Untergeordnet in einem System welches sie hasst und doch auslebt. Eine sehr starke Persönlichkeit, die mit ihrem Schicksal hadert und vor allem auch ihre Familie vermisst. Man merkt ihr geradezu den Schmerz an, wenn sie an ihre Mutter, Vater und ihren Bruder denkt. Auch ihre Aufgabe als „roter Engel“  ist ihr zuwider. Man könnte glatt das Gefühl haben, diese Aufgabe bringt ihr Vorteile ein, doch menschlich wird sie in eine Kategorie abgestempelt – in die keine Frau gerne gesteckt werden möchte.
Bis zu dem Tag wo er auftaucht – Kian. Ab da kehrt ihr Eifer zurück – für mich zwar der falsche. Aber er kehrt zurück. Üblicherweise würden man sie als Stalkerin klassifizieren. Sie ist überall und nirgends nur um Kian zu begegnen bzw. ihn zu sehen.
Das entwickelt sich bei ihr schon zum Wahn und ich fand es etwas konfus. Es hat mir die Geschichte nicht madig gemacht – ich hab es nur einfach nicht verstanden.

Zum Ende nimmt das Buch nochmal eine dramatische Wendung, welche mich sehr überrascht aber auch sehr gefangen genommen hat.




Gerade trotz der Andersartigkeit der Geschichte, konnte mich diese überzeugen. Ich bin zwar nicht mit allen Handlungen warm geworden – aber der rote Faden ist erkennbar und hat mich gebannt.





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