26 April 2017

[Rezension] Der letzte erste Blick (Firsts-Reihe, Band 1) von Bianca Iosivoni




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eBook: 8,99 €
Print: 10,00 €
Taschenbuch: 448 Seiten
Verlag: LYX (24. April 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3736304129
ISBN-13: 978-3736304123
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
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Manchmal genügt ein einziger Blick ...

Endlich frei! Emery Lance kann es nicht erwarten, ihr Studium in West Virginia zu beginnen. Niemand kennt hier ihre Geschichte. Niemand weiß, was zu Hause geschehen ist. Dafür ist sie auch bereit, in Kauf zu nehmen, dass die Situation im Wohnheim alles andere als ideal ist. Nicht nur treibt ihr Mitbewohner sie regelmäßig in den Wahnsinn - sein bester Freund Dylan Westbrook bringt ihr Herz mit einem einzigen Blick zum Rasen. Dylan ist genau die Art von Typ, von der Em sich unbedingt fernhalten wollte. Er sieht zu gut aus und ist viel zu nett - von den Streichen, die er Emery bei jeder sich bietenden Gelegenheit spielt mal abgesehen. Mit der Zeit kommen die beiden sich immer näher. Doch Emery ahnt nicht, dass Dylan etwas vor ihr verbirgt. Etwas, das ihre Welt erneut auf den Kopf stellen könnte ...



Die Autorin ist natürlich durch ihre bereits bekannten Veröffentlichungen ein Begriff. Ich mag Ihren Stil – der locker und leicht und doch so packend und mitreißend ist. Als Leser wird man auf oft auf eine Reise voller Emotionen geschickt.
Das Cover ist im Zusammenhang mit dem Klappentext schön ausgewählt und passt auch, nachdem ich die Geschichte nun kenne, gut zum Inhalt des Buches.

Emery steht in der Blüte Ihres Studentenlebens und schaut mit Graus auf Ihre Highschool Zeit zurück. Sie wünscht sich einen Neuanfang und ist dafür extra tausende Kilometer weit weg von Zuhause. Denn dieser Start, in ein neues Leben, soll in West Virginia beginnen.
Aber es läuft alles andere als reibungslos – nicht das Sie die Einführungswoche verpasst hat und somit wirklich erst zum Studiumbeginn dort eintrifft, nein, sie muss sich auch noch ihr Zimmer mit Mason teilen. Ihr Willkommensgeschenk für Mason ist alles andere als Liebenswürdig und hat mich wirklich zum Lachen gebracht. Em ist nach außen hin eine toughe starke junge Frau – das Sprichwort: „harte Schale, weicher Kern“ trifft auf Sie zu 100 % zu.
Ich fand sie äußerst sympathisch, sie wirkte autenthisch in ihren Handlungen und Gedankengut. Ich konnte mit ihr fühlen und mich ärgern, ich mochte ihre Hilflosigkeit, ihre Liebelei …. Das machte sie einfach aus und zeigte die wahre Em.
Ihr Pendant, Dylan, ist anders und doch irgendwie gleich. Er ist eher ein ruhiger Vertreter, der für jeden Spaß zu haben ist und diese Späßchen fand ich teilweise wirklich süß. Sie haben mir das ein oder andere Grinsen ins Gesicht gezaubert. Dylan weiß wie schwer das Leben ist, steht mit beiden Beinen im Leben und arbeitet hart für sein Studium. Vor allem merkt man ihm seine Fehler an – die er nicht von der Hand weisen kann, wenn man an seine Abmachung mit Mason denkt.

Die Clique in die Em reinrutscht um Dylan, Mason, Luke, Elle, Trevor und Tate ist sehr vielschichtig, was die Charaktere betrifft. Luke macht alles weibliche auf 2 Beinen an und kennt kein Pardon, Mason schmachtet lieber seiner Ex hinterher, Elle ist einfach Elle – eine intelligente nicht auf den kopfgefallene junge Frau die einen unglaublichen Charme versprüht und der ruhige sensible Trevor. Ich glaub am unscheinstbaren war Trevor in der ganzen Geschichte und hier bin ich auf jedenfall gespannt, da ich gerne mehr von ihm erfahren möchte. Und Tate, ja Tate ist einzigartig … hat Biss und ihren eigenen Stil. Manchmal scheint es einem etwas sehr unglaublich, dass die Aufnahme von Em in die Clique so reibungslos abläuft. Aber gut vorstellen kann ich mir das schon – mit Ihrer Geschichte hinsichtlich Mason hat sie auf jedenfall einen Bühnenreifen Start hingelegt.

Das Ende kam mir sehr schnell vor. Ich hatte manchmal etwas das Gefühl, dass die Charaktere mir davon galoppieren. Aber irgendwie haben Sie mich doch wieder eingefangen. Auch das verschwundenes Vertrauen im Ansatz so schnell wiederkommen kann, ist für mich nicht abwegig. Jeder Mensch hat eine zweite Chance verdient – und es steht ja nirgends geschrieben, das das Vertrauen sofort im Ganzen wieder da ist.



Ein gelungener Start ihrer neuen Reihe. Eine Geschichte um eine junge Frau die mich in ihren Bann gezogen hat. Sie hat mich bestens unterhalten und meinen Alltag vergessen lassen, ich habe sie schließlich durchgesuchtet. Absolute Leseempfehlung und ich bin sehr gespannt, was da auf uns noch zukommen wird. 





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