28 Oktober 2016

[Rezension] JACKABY von William Ritter


eBook: 8,99 €
Print: 9,99 €
Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: cbt (11. Juli 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3570310884
ISBN-13: 978-3570310885


Vielen Dank an den cbt Verlag für das Rezensionsexemplar !!! 



New Fiddleham 1892: Neu in der Stadt und auf der Suche nach einem Job trifft die junge Abigail Rook auf R. F. Jackaby, einen Detektiv für Ungeklärtes mit einem scharfen Auge für das Ungewöhnliche, einschließlich der Fähigkeit, übernatürliche Wesen zu sehen. Abigails Talent, gewöhnliche, aber dafür wichtige Details aufzuspüren, macht sie zur perfekten Assistentin für Jackaby. Bereits an ihrem ersten Arbeitstag steckt Abigail mitten in einem schweren Fall: ein Serienkiller ist unterwegs. Die Polizei glaubt, es mit einem gewöhnlichen Verbrecher zu tun zu haben, aber Jackaby ist überzeugt, dass es sich um kein menschliches Wesen handelt ...




Dieses Buch hab ich in der Verlagsvorschau gesehen und wurde aufgrund des sehr interessant klingenden Klappentextes als auch aufgrund des interessanten Covers total neugierig auf das Buch. 


Der Einstieg ist mir leider nicht ganz so gelungen wie ich es mir gewünscht hätte. Man wird direkt in die Szenerie geworfen – die mit Abigail beginnt. Man lernt Sie als Protagonistin näher kennen – was sie nach New Fiddleham gebracht hat. Zudem Ihre Ängste – Ihre Sorge. Der Einblick ist wirklich vorbildlich gelungen. Auch die Art und Weise wie Sie zum Detektiv Jackaby findet und wie Abigail sich in die Welt von ihm einfindet – passiert problemlos. Mir persönlich viel zu schnell und zu leicht. 


Hier passieren ja Sachen mit denen man im normalen Leben nichts zu tun hat – auch Abigail klingt teilweise eher schockiert und verstört und trotzdem verhält sie sich normal. Keine großartigen Gedanken – keine großartigen Rückfragen. Auch die Begegnung mit Jackaby’s Hausgeist ist absolut problemlos abgehandelt worden – kein Geschrei / kein Gezeter. Kein verwirrter Mensch der alles hinterfragt und denkt er wird verrückt. Das hat mir alles ein bisschen gefehlt. *lach* 


Aber ansonsten ist die Umsetzung hinsichtlich der Ähnlichkeit mit Sherlock & Watson sehr gut gelungen. Mir hat es Spaß gemacht die Geschichte zu lesen. Dadurch dass man durch die Augen von Abigail sieht hat man einen großen Raum für Fantasien um seine eigenen Vermutungen anzustellen. Es ist nicht zu sehr abgekupfert und hat trotzdem einen eigenen roten Faden. Zum Ende hin wurde es etwas durchsichtiger und hat leicht den Überraschungseffekt verloren.




Die Geschichte konnte aber mit viel Spannung aufwarten und hat mich gefesselt. Ich bin begeistert und erhoffe mir schöne viele weitere Geschichten mit Abigail und Jackaby. Daumen hoch !!! 



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