06 Juni 2016

[Rezension] Luca & Allegra: Liebe keinen Montague von Stefanie Hasse





Vielen Dank an den Impress Verlag für das Rezensionsebook !!! 



**Romeo & Juliet never die…**

Maskenbälle, unsternbedrohte Familiengeschichten und verfluchte Liebespaare kennt Allegra höchstens aus ganz alten Büchern, aber mit der Realität haben sie für sie nichts zu tun. Das ändert sich grundlegend, als sie bei einem Kurzurlaub am Gardasee erfährt, dass ihr Hotel von Nachfahren der Capulets geführt wird. Anscheinend ist ihre Fehde mit den Montagues auch nach Jahrhunderten noch intakt. Als sie aus purer Neugier die andere Seite des Sees erkundet, beginnen sich die Ereignisse unwillkürlich zu verdichten. Denn Allegra trifft auf Luca Montague und damit auf ihr magisches Schicksal…


Ich liebe Shakespeare. Und ich liebe Romeo & Julia.

Stefanie Hasse hat eine neue Interpretation von Romeo & Julia ins Leben gerufen. Ihre eigene Sicht, Ihr Romeo, Ihre Julia und Ihre Geschichte.

DAS Cover EIN TRAUM. Als ich die Vorschau gesehen habe und die Autorin dieses Cover bekannt gegeben hat, war ich vom ersten Augenblick an total fasziniert. Ich war schon so gespannt auf diese Geschichte, da der Klappentext soooo viel und so tolles versprach, das ich es direkt lesen musste. 

Wie von anderen Werken der Autorin bekannt, gelingt der Einstieg auch hier mühelos. Ein lockerer leichter Stil gepaart mit einer modernen Sprache und "altmodischen" Sprüchen, haben mich vom ersten Augenblick an völlig vereinnahmt. 
Allegra, (ist das nicht ein toller Name?) ist ein taffes Mädchen, ach was sag ich, junge Frau. Sie weiß was sie will und setzt dieses auch in die Tat um. Ihre Unterbringung in dem kleinen Örtchen und auch das kennenlernen Ihrer Umgebung und der Menschen wird wundervoll nahe gelegt. Jen, Ihre beste Freundin, ist ein fabelhafter toller Mensch der ihr am Anfang sehr beiseite steht. Bei dem Allegra Ihren Kummer freien Lauf lassen kann. 

Auch die Entwicklung der Geschichte ist in keiner Minute fade oder langweilig. Sie hat einen wunderbaren Verlauf und nimmt einen mit auf eine Gefühlsachterbahn und einer fantastischen Reise. Hier hätte ich mir in diversen Situation etwas mehr ein Hinterfragen erwünscht. Allegra nimmt viele Sitaution und Gegebenheiten hin ohne das wirklich der Schock rüberkommt oder eine Empörtheit da ist. Die Gefühlstreppe die Allegra durchläuft wird wunderbar episch dargestellt. Sie meistert die Ihr auferlegten Aufgaben und wie sie das macht und die Erkenntnisse die sie gewinnt, haben mich fasziniert. 

Auch die fantastischen Elemente die während der ganzen Story eingeflossen sind, fand ich ganz fabelhaft und hat hervorragend zum Verlauf gepasst. Einige tolle Wesen haben die Story begleitet und wurden ganz grandios dargestellt und mit eingebunden.

Auf Luca wird etwas zu wenig, für meinen Geschmack, eingegangen. Ab und zu wirkte er etwas fade bzw. charakterlos. Aber ich hoffe darauf das die Autorin ein Herz für Luca hat und man hier so einiges mehr erfährt, im folgenden Band der im August erscheinen wird.



Trotz dieser kleinen Kritikpunkte ist diese andersartige Interpretation von Romeo & Juliet absolut gelungen. Eine für mich absolut herausragende grandiose Geschichte die seinesgleichen sucht. Ich hab Allegra & Luca geliebt und freu mich wahnsinnig darauf die Fortsetzung zu lesen. 



 
 

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