[Rezension] Wohin uns der Sommer trägt von Tanja Voosen


Vielen Dank an den Impress Verlag für das Rezensionsexemplar !!



**Der Sommer vor dem Rest ihres Lebens** Megan und Delilah sind beste Freundinnen seit Kindertagen und haben schon als kleine Mädchen einen Pakt geschlossen: Sobald der Sommer anbricht, gilt es ihm zu folgen, egal wohin er sie trägt. Deswegen graben sie jedes Jahr eine alte Kiste aus, um eine der Aufgaben daraus zu erfüllen. Dieser Sommer ist jedoch anders, denn er steht kurz vor dem Rest ihres Lebens. Während Megan davon träumt nach der Highschool etwas von der Welt zu sehen, möchte Delilah unbedingt an die Juilliard in New York. Große Pläne, die durch Geldsorgen, Sommerlieben und Selbstzweifel immer wieder auf die Probe gestellt werden – und sogar ihre Freundschaft zu verändern drohen. Doch manchmal reicht es auf sich selbst und den Sommer zu vertrauen…
 

Nachdem ich Phantomliebe von Tanja Voosen bereits lesen durfte und mich ihr Schreibstil so begeisterte, musste ich dieses Buch einfach lesen. 

Der Titel und das Cover versprechen nicht zuviel. Die warme Jahreszeit versprüht seinen Esprit durch das ganze Buch. Beides harmonisiert und ist zutreffend gewählt. 
Auch hier überzeugte mich ein lockerer leichter sehr einvernehmender Schreibstil. 

Die Geschichte wird abwechselnd aus Megan's und Delilah's Sicht geschrieben. Wodurch man in allen Lebenslagen dabei ist und einen umfassenden Einblick in Ihre Welt bekommt. 
Man erfährt mehr über Ihre Sorgen und Probleme, Ihre Zukunftsvorstellunge, Ängste, Sehnsüchte, Träume. 
Keine Sparte wird hier verschont.  Beide Mädchen stehen für mich mit beiden Beinen auf dem Boden und wissen was sie möchten. Ihr Ziel - dieses in die Tat umzusetzen - können wir begleiten und bekommen mit, wie die Situation gemeistert wird. 

Generell die Geschichte, die Entwicklung der Charaktere hat mich hier schon beeindruckt. Auch diese Dreiecksfreundschaft mit Beck und welche Hintergründe dahinterstecken warum nicht alles so reibungslos läuft, fand ich süß. Natürlich ist der Verlauf hervorsehbar, aber trotzdem war es schön. 

Wenn die Protagonisten von Ihrer Art her mir sehr sympathisch waren und ich total interessiert verfolgt habe, wie es weitergeht, konnten Sie mich emotional nicht greifen. Obwohl es hier einige schöne sensible Momente gab, war meine emotionale Stimmung auf dem Gefrierpunkt. Das beste Beispiel war dieses emotionslose Telefonat zwischen Megan und Ihrem Dad - und erst diese Verabschiedung. 

Tut mir leid, aber in dieser Hinsicht hat es einfach nicht mein Herz erreicht. 


Eine wirklich schöne sommerliche und jugendliche Lovestory, mit einem traumhaften Einblick wie innige Freundschaften entstehen und bleiben können und welche Ziele das Leben mit sich bringt. 


 

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