[Rezension] Sommergeister von Mary Rickert




eBook: 12,99 €
Print: 16,99 €
Broschiert: 352 Seiten
Verlag: Piper (2. Mai 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 349270414X
ISBN-13: 978-3492704144
Originaltitel: Memory Garden










Die 15-jährige Bay Singer weiß, was sie im Dorf sagen: ihre Mutter sei eine Hexe. Sie habe eine dunkle Vergangenheit. Furchtbares sei Jahrzehnte zuvor geschehen, das niemand erfahren dürfe. Bay leidet unter den Gerüchten und will sie nicht glauben. Doch etwas in ihr weiß es besser. Tatsächlich ahnte sie schon immer, dass ihre Mutter ihr etwas verschweigt. Und je weiter sie nachforscht, desto größer werden die Geheimnisse, auf die sie stößt - warum kann Bay auf einmal Geister sehen? Welchen jahrzehntealten Bund schloss ihre Mutter mit zwei weiteren, mysteriösen Frauen? Und welche Rolle spielt Bay selbst in den Ereignissen, die bis heute nachwirken? In einem magischen Sommer treffen alte Feinde und neue Freunde aufeinander. Und Bay entdeckt die unvorstellbare Wahrheit, die das Leben aller für immer bestimmen wird ... Mary Rickerts preisgekröntes Debüt erzählt von mehr als einem alten Geheimnis. Es ist eine zauberhafte Saga vom Erwachsenwerden und den Brücken zwischen Mutter und Tochter, Gegenwart und Vergangenheit, Freundschaft, Liebe und den Schatten, die uns nicht mehr loslassen.





Das Cover hat mich in der Vorschau von Piper sehr fasziniert und auch der Klappentext machte mich sehr neugierig. Leider entsprach dieses Buch so gar nicht meinen Erwartungen und stellte sich als der Flop der ersten Halbjahres 2016 heraus.

Bay Singer ist eine junge Hexe, die ihrem Geheimnis auf der Spur ist. Während der ganzen Geschichte bleibt sie durchweg blass und farblos und man bekommt sie so gar nicht richtig zu packen. Ich kann mit ihr als Prota leider nicht so wahnsinnig viel anfangen. Die Geschichte wird aus Ihrer Sicht und aus der Sicht von Nan, ihrer Großmutter erzählt. Wobei in meinen Augen hier eigentlich mehr Nan die Hauptprotagonistin ist. Zusammen mit Ihren Freundinnen Ruthie und Mavis erforscht Nan Ihre Vergangenheit und kommt einigen Geheimnissen auf die Spur.

Irgendwie für mich etwas gänzlich anderes, als ich erwartet hatte. Von einem Jugendfantasyroman fehlt mir gänzlich die Spur, ich würde es eher als Familientragödie oder Familienepos mit einem Hauch von Fantasy einordnen. Auf jedenfall etwas gänzlich anderes als erwartet.

Die Autorin hat einen sehr bildgewaltigen Schreibstil der leider auch manchmal sehr ausschweifig und dadurch sehr langatmig wird. Das Buch hat leider so gar nicht das gehalten, was der Klappentext versprochen hat. Es schrie auch leider nicht, bitte lies mich weiter, weil es so dramatisch und spannend ist, sondern eigentlich schrie alles in mir ich soll es abbrechen.

Auch die Zeitsprünge machten es mir als Leser nicht viel einfacher, in die Geschichte abzutauchen. Es tut mir wahnsinnig leid, aber ich kann dieser Geschichte nichts positives abgewinnen.



Ich fühlte mich leider durch den Titel und den Klappentext etwas in die Irre geführt. Leider gänzlich anders als erwartet. Es war nicht meine Geschichte – so leid es mir tut.







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