30 Mai 2016

[Rezension] The Club – Match von Lauren Rowe



eBook: 9,99 €
Print: 9,99 €
Taschenbuch: 240 Seiten
Verlag: Piper Taschenbuch (2. Mai 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3492310729
ISBN-13: 978-3492310727
Originaltitel: The Reclamation










Sie haben mit dem Club abgeschlossen, aber der Club noch nicht mit ihnen!

Nach ihrem gemeinsamen Kurzurlaub müssen sich Jonas und Sarah neuen Herausforderungen stellen. Zum einen steht ihre frische Liebe immer wieder auf der Kippe, zum anderen ist Sarahs Leben plötzlich in Gefahr, denn der Club hat ihren Verrat nicht vergessen. Jonas will sie in Sicherheit wissen und überredet sie, bei ihm einzuziehen. Doch schon bald erkennt Sarah ihn fast nicht wieder. Als er eines Abends unter fadenscheinigen Vorwänden die Wohnung verlässt, kann Sarah nicht mehr anders: Sie schnüffelt in seinem Handy herum – und stellt zu ihrem Entsetzen fest, dass er gerade ein Club-Match hat …





The Club – Match ist der zweite Band dieser Reihe aus der Feder von Lauren Rowe. Da diese Bände als Reihe angelegt sind, wäre es sehr sinnvoll – sie auch nach der Reihe zu lesen und nicht einfach mit diesem Band hier anzufangen. Erst dann versteht man den Inhalt und kann erahnen und wissen worum es geht.

Auch wenn die Autorin sich hier manchmal einer vulgären, derben Sprache bemächtigt, überzeugt trotzdem ihr einnehmender leichter Schreibstil. Hier geht es um das große Ganze – die Liebe – die Liebe zwischen Jonas und Sarah und ihre Tiefen und Höhen. Wird Ihre Liebe alle Tiefpunkte überstehen und dagegen ankämpfen? Das ist hier wirklich die Fragen aller Fragen.
Die Geschehnisse werden aus beiderlei Sichten präsentiert, wodurch man einen innigen und tiefen Einblick in die Welt von Jonas und Sarah bekommt und auch diverse Handlungen besser nachvollziehen kann. Eine Weiterentwicklung vom ersten Band bis hierher ist sichtlich erkennbar und der Fokus der Geschichte liegt in diesem Band mehr auf Jonas.
Die beiden bilden eine wunderbare Einheit und haben von ihrer Charakterstärke und ihres seins, welche mich im ersten Band schon sehr beeindruckt haben, nichts verloren.

Der zweite Band ist nicht so vollbepackt, nicht so actionreicht, wie noch der erste Teil. Daher könnte es für den ein oder anderen Leser eher langweilig wirken und an Spannung verlieren. Für mich war es trotz allem eine lesenswerte Fortsetzung die mit seinem Cliffhanger am Ende einen packenden nächsten Band versprechen.

Zudem sind die erotischen Szenen hier an den richtigen Stellen platziert und wirken nicht mehr so übeer wie noch in Band 1.





Wer also mit einer vulgär derben Sprachen leben kann, zudem einer spannenden heißen Story mit erotischen Szenen nicht abgeneigt ist, ist hier genau richtig. Wichtig, Band 1 sollte bekannt sein. Klare Leseempfehlung.






29 Mai 2016

[Rezension] Du und ich bis ans Ende der Welt von Jessica Redmerski



Vielen Dank an den blanvalet Verlag für das Rezensionsebook !!!



Wenn alles zerbricht, bleibt noch immer die Liebe ...


Camryn Bennett war noch nie glücklicher. Vor einem halben Jahr hat sie in einem Greyhound-Bus ihre große Liebe Andrew Parrish getroffen. Sie kann es kaum erwarten, den Rest ihres Lebens mit ihm zu verbringen – bis ein tragisches Ereignis ihr den Boden unter den Füßen wegzieht. Andrew versteht nicht, warum gerade Camryn und ihm das Schicksal so übel mitspielt. Er fürchtet, dass seine Freundin an ihrem Schmerz zu zerbrechen droht – und fasst einen Entschluss. Er wird für die Liebe seines Lebens kämpfen. Doch um die Hoffnung und Leidenschaft wiederzufinden, müssen die beiden auf eine Reise dorthin, wo alles begann …



Ich hab mich sehr auf Andrew und Camryn gefreut. 

Das Cover knüpft an den ersten Band an. Zumindestens die Grundidee dahinter hat denselben Ansatz. Die Protas vorne entsprachen nicht meiner eigenen Vorstellung der Hauptprotas. Aber das tut dem ganzen kein Abbruch. 

Der Einstieg gelingt einfach und leicht. Die Autorin ist ihrem Schreibstil vom ersten Band treu geblieben. Während der ganzen Geschichte - die Abwechselnd aus Andrews und Camryns Sicht geschildert wird - ist eine klare Entwicklung der Protas zu erkennen. Jeder hat die Ereignisse auf seine Art und Weise verarbeitet, der eine mehr - der andere weniger. Es gibt weiterhin einige interessante Nebencharaktere die angerissen werden. 
Die Geschichte ist definitiv nicht vorhersehbar. Das Ende ist in sich geschlossen und hat einen positiven Abschluss. 




Für mich ist es ein toller erfolgreicher Abschluss einer Fortsetzung. Ich bin mit der Entwicklung absolut glücklich und hatte immer wieder ein Lächeln auf den Lippen. Also im großen und ganzen rundum perfekt.





[Rezension] Sommergeister von Mary Rickert




eBook: 12,99 €
Print: 16,99 €
Broschiert: 352 Seiten
Verlag: Piper (2. Mai 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 349270414X
ISBN-13: 978-3492704144
Originaltitel: Memory Garden










Die 15-jährige Bay Singer weiß, was sie im Dorf sagen: ihre Mutter sei eine Hexe. Sie habe eine dunkle Vergangenheit. Furchtbares sei Jahrzehnte zuvor geschehen, das niemand erfahren dürfe. Bay leidet unter den Gerüchten und will sie nicht glauben. Doch etwas in ihr weiß es besser. Tatsächlich ahnte sie schon immer, dass ihre Mutter ihr etwas verschweigt. Und je weiter sie nachforscht, desto größer werden die Geheimnisse, auf die sie stößt - warum kann Bay auf einmal Geister sehen? Welchen jahrzehntealten Bund schloss ihre Mutter mit zwei weiteren, mysteriösen Frauen? Und welche Rolle spielt Bay selbst in den Ereignissen, die bis heute nachwirken? In einem magischen Sommer treffen alte Feinde und neue Freunde aufeinander. Und Bay entdeckt die unvorstellbare Wahrheit, die das Leben aller für immer bestimmen wird ... Mary Rickerts preisgekröntes Debüt erzählt von mehr als einem alten Geheimnis. Es ist eine zauberhafte Saga vom Erwachsenwerden und den Brücken zwischen Mutter und Tochter, Gegenwart und Vergangenheit, Freundschaft, Liebe und den Schatten, die uns nicht mehr loslassen.





Das Cover hat mich in der Vorschau von Piper sehr fasziniert und auch der Klappentext machte mich sehr neugierig. Leider entsprach dieses Buch so gar nicht meinen Erwartungen und stellte sich als der Flop der ersten Halbjahres 2016 heraus.

Bay Singer ist eine junge Hexe, die ihrem Geheimnis auf der Spur ist. Während der ganzen Geschichte bleibt sie durchweg blass und farblos und man bekommt sie so gar nicht richtig zu packen. Ich kann mit ihr als Prota leider nicht so wahnsinnig viel anfangen. Die Geschichte wird aus Ihrer Sicht und aus der Sicht von Nan, ihrer Großmutter erzählt. Wobei in meinen Augen hier eigentlich mehr Nan die Hauptprotagonistin ist. Zusammen mit Ihren Freundinnen Ruthie und Mavis erforscht Nan Ihre Vergangenheit und kommt einigen Geheimnissen auf die Spur.

Irgendwie für mich etwas gänzlich anderes, als ich erwartet hatte. Von einem Jugendfantasyroman fehlt mir gänzlich die Spur, ich würde es eher als Familientragödie oder Familienepos mit einem Hauch von Fantasy einordnen. Auf jedenfall etwas gänzlich anderes als erwartet.

Die Autorin hat einen sehr bildgewaltigen Schreibstil der leider auch manchmal sehr ausschweifig und dadurch sehr langatmig wird. Das Buch hat leider so gar nicht das gehalten, was der Klappentext versprochen hat. Es schrie auch leider nicht, bitte lies mich weiter, weil es so dramatisch und spannend ist, sondern eigentlich schrie alles in mir ich soll es abbrechen.

Auch die Zeitsprünge machten es mir als Leser nicht viel einfacher, in die Geschichte abzutauchen. Es tut mir wahnsinnig leid, aber ich kann dieser Geschichte nichts positives abgewinnen.



Ich fühlte mich leider durch den Titel und den Klappentext etwas in die Irre geführt. Leider gänzlich anders als erwartet. Es war nicht meine Geschichte – so leid es mir tut.