[Rezension] WinterNachtsSonne von Christelle Zaurrini


Vielen Dank an die liebe Christelle Zaurrini für das Rezensionsexemplar !!!



Seit dem Tod ihrer Eltern ist Bettys Kopf ein düsterer Ort voller Schmerz und tiefer Abgründe. Bevor sie sich in ihrer Trauer vollkommen verlieren kann, schickt ihr Bruder sie in eine Therapie, wo sie Aiden kennenlernt, in dessen Kopf dieselben Schatten hausen. Für eine Zeit scheint es, als könnten sie sich gegenseitig retten, doch dann beginnt für beide der Alltag wieder und Aiden scheint wie ausgewechselt. Gezwängt in Muster, die er nach all den Jahren nicht mehr ablegen kann, verletzt er Betty immer wieder. Ist ihre Verbindung stark genug, um die Rollen, in denen sie Zuflucht gefunden hatten, aufzugeben? Die Fortsetzung von Sommernachtswende
 

WinterNachtsSonne ist der zweite Roman von Christelle Zaurrini. Bereits der erste Roman  SommerNachtsWende ist im Dezember 2015 im Drachenmondverlag erschienen.
WinterNachtsSonne kann auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Hier spreche ich aus eigener Erfahrung, da ich den ersten Band leider nicht kenne, aber jetzt definitiv lesen werde! 

Auch wenn ich etwas Zeit benötigt habe, um mit den Protagonisten warm zu werden, habe ich doch ganz wunderbar in die Geschichte reingefunden. Hierfür sind in meinen Augen die Vorkenntnisse aus dem ersten Band nicht wichtig. Betty fand ich am Anfang unglaublich schwierig und zickig, sich zu sehr in ihrem Leid windend. Das machte sie mir leider nicht so sympathisch. Auch wenn ich das Leid nachvollziehen kann, wenn man beide Eltern verliert. Leider verliert sie den Blick dafür, das sowohl ihr Bruder als auch ihre Schwestern genauso Opfer dieser Tragödie sind. Doch mit der Zeit und im Verlaufe des Buches, merkt man Betty an, das sie erwachsener wird und sich den Dingen stellt. Und auch eine Sicht dafür bekommt, das auch andere Menschen Verluste erleiden. Aiden war mir von Anfang an ein absoluter Sympathieträger. Bis zu einem gewissen Augenblick. Da hätte ich ihn die Augen auskratzen können und fand sein Verhalten abscheulich. Seine Stimmungsschwankungen tragen nicht dazu bei, das er in diesen Momenten an Sympathie gewinnt. Natürlich trägt auch Aiden ein Leid mit sich rum. Welches mit der Zeit gelüftet wird und auch das Verständnis für die Situation hier zunimmt. Einerseits kann man ihn wirklich gut verstehen und hat Mitgefühl aber andererseits benimmt er sich wie der letzte Idiot. Wirklich. 

Eine große tragende Rollen spielen für mich auch die beiden besten Freunde von Betty. Hier hab ich einige Male herzhaft lachen müssen, weil die Charaktere so wunderbar bunt, echt und schrill sind. Die beiden haben sehr viel Herz mit in die Geschichte reingebracht und ich war wirklich dankbar darüber. 

Das Ende finde ich absolut schön. Auch das Verhalten von Emma und Dylan ist hier ganz zauberhaft. Ich habe die letzten Seiten mit einem Lächeln auf den Lippen verbracht und war total begeistert. 




Die Autorin hat sich mit diesen Roman in mein Herz geschlichen. Ich mag Ihre frische lockere Art die durch einen leichten Schreibstil begleitet wird. Dieses Buch wird nicht das letzte Buch bleiben, welches ich von Ihr lesen werde. 


Bewertung:






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