13 April 2016

[Rezension] Der Silberachat - Fluchjuwel 01 von Tanja Bern



Vielen Dank an den Bookshouse Verlag für das Rezensionsebook !!




Als Eva Lykan nach langer Suche den mysteriösen Kendric Silberéich findet, erhofft sie sich Hilfe von dem charismatischen Alben. Doch der junge Mann hadert mit seinem Schicksal, denn er ist aus seiner Heimat Alveon verbannt und sitzt in der Menschenwelt fest. Trotzdem schließt sich das ungleiche Paar zusammen und macht sich auf die Suche nach dem Silberachat, einem Juwel, der endlich Evas Fluch lösen könnte. Denn Eva hütet ein Geheimnis – sie kann sich in einen Wolf verwandeln, hat aber keine Kontrolle darüber.
Der Übergang nach Alveon ist allerdings alles andere als leicht. Er verbirgt sich in einem Kunstwerk, das Yeats Gedicht „Stolen Child“ nachempfunden ist. Das Portal muss also erst einmal gestohlen werden, bevor Kendric es aktivieren kann. Trotz aller Bedenken lässt er sich auf dieses Unterfangen mit Eva ein und entfacht ein Gefühlschaos, mit dem keiner von beiden gerechnet hat.



Nebel schwebte über den Wildgräsern, die am Pfad hinter dem Tor wuchsen.




Dieses Buch ist vom Anfang bis zum Ende so konzipiert - sprachlich und stilistisch - das ich absolut toll in die Geschichte hinein gefunden habe. Auch wenn mich das Cover hier leider nicht wirklich anspricht - finde ich es stylistisch sehr interessant gemacht und umgesetzt. Man sollte sich auf jedenfall etwas länger Zeit für das Cover nehmen um alle Eindrücke zu erfassen. 

Eva war mir von Anfang an total sympathisch. Ihre Art, draufgängerisch, stoisch, willensstark und trotzdem verletztlich, hat es mir direkt angetan. Ab dem Zeitpunkt wo man erfährt, was Eva ist und was sie auf dem Herzen hat, spätestens ab da war ich hin und weg. Ich mag ja Werwölfe ungemeint und war hier sehr dankbar diese Mischung vorzufinden.
Auch Kendric als Albe hat mir wahnsinnig zugesagt. Obwohl er Anfangs nicht all meine Sympathiepunkte auf seiner Seite hatte. Er wirkt sehr wehleidig und gar nicht so stark, wie man vermutet. Und Gaia, hach, dieser Name für dieses Tier. Toll. 

Die Geschichte versprach von Anfang an viel Spannung. Aber auch viele Ungereimtheiten die im Laufe der Zeit aufgeklärt werden. Die verschiedenen Wesen sind sehr interessant und detailreich beschrieben. Man konnte sich jede Art bildlich vor Augen führen. Auch die Welt "Alveon" fand ich total spannend und interessant. Da die beiden durch die verschiedenen Ebenen gekommen sind, konnte man viele Eindrücke sammeln. 

Auch die Auflösung zum Ende hin fand ich total faszinierend. Ich hatte den "Bösewicht" zwar schon erahnt aber den Verlauf dann doch nicht vorhergesehen. Viele Wendungen und Geschehnisse hielten den Spannungsbogen aufrecht. Das Buch war in keinster Weise langwierig und langatmig und hat mich absolut gepackt. 

Tanja Bern hat einfach eine ganz wundervolle Art zu schreiben. Ich freu mich auf weitere schöne Bücher von ihr. 



Eine tolle Fantasygeschichte mit absolut charakterstarken authentischen Protagonisten und eine tollen Idee. Ich bin gespannt wie es weiter gehen wird und freue mich auf die nächsten Teile.








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