[Rezension] Zwischen Schnee und Ebenholz von Ann-Kathrin Wolf




Ebook: 3,99 €



Seitenzahl der Print-Ausgabe: 280 Seiten



Verlag: Impress (6. November 2014)















**Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist Schneewittchen in diesem Land?**
Mit dem Auftauchen des ungewöhnlich jungen und viel zu attraktiven Referendars William Grimm an ihrer Schule scheint das Leben der 17-jährigen Alexandra White auf einen Schlag ein anderes zu werden. Nicht genug, dass ihre Großmutter als Märchenerzählerin arbeitet und Alexandra dank ihrer blassen Haut »Schneewittchen« genannt wird, auf einmal verfolgen sie die Erzählungen bis in den Unterrichtsstoff hinein – und darüber hinaus. Denn wer sind die Zwillinge Lukas und Gabrielle, die auch neu an ihrer Schule sind? Und warum riecht es plötzlich überall nach Wolf? Ehe sich Alexandra versieht, befindet sie sich in ihrem eigenen Märchen, nur ist das Happy End noch lange nicht in Sicht…



Ich liebe Märchen. Und der Klappentext hat mich so überzeugt, dass ich dieses Buch unbedingt lesen musste. Dazu dieses wundervolle märchenhaft gestaltete Cover und ich war vollends überzeugt.



Leider hab ich sehr schlecht und vor allem schwer in die Geschichte reingefunden. Vieles war für mich absolut wirr und unverständlich und ich habe überhaupt nicht den Zusammenhang erkannt. Es hat mich einfach nicht gepackt. Obwohl es wunderbare märchenhafte Elemente enthielt und das mit der heutigen Zeit wunderbar verknüpft ist.

Die Idee ist also toll – ich fand auch vieles sehr interessant – trotzdem ist in meinen Augen die Umsetzung nicht wirklich gelungen. ¾ des Buches haben mich einfach nicht mitgerissen – erst das letzte Drittel konnte mich richtig überzeugen und da nahm die ganze Geschichte Gestalt an und hatte etwas Hand und Fuß. Im Großen und Ganzen ist es ein holpriger Storyverlauf der trotzdem interessante Wendungen beinhaltet und Geheimnisse aufdeckt.  Die Charaktere hingegen haben mich von Anfang an überzeugt. Ein wunderbarer weiblicher Charakter „Alexandra“ … mit einem tollen Hauptcharakter „William“. Beide sehr willensstark und sehr präsent. Eine charmante witzige beste Freundin rundet das Trio wundervoll ab. Aufgrund dieser Charaktere bin ich am Ball geblieben – denn so manches Mal musste ich wirklich lachen. 



Tolle Idee, allerdings mangelt es etwas in der Umsetzung. Meine Hoffnung ruht auf den nächsten Teil der Reihe. 


Bewertung: 





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