03 Januar 2016

[Rezension] Phantomliebe von Tanja Voosen


Preis: 3,99 €

Format: ebook

Seitenzahl der Print-Ausgabe: 393 Seiten

Verlag: Impress (3. Dezember 2015)

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Vielen Dank an den Impress Verlag für dieses tolle Rezensionsebook !!!


**Düster-romantisch und voller Humor zugleich**
Was ist das Schlimmste, was einer 17-Jährigen passieren kann? Sich uneingeladen auf eine angesagte Halloween-Party schleichen und zum Alibi mit einem wildfremden Jungen rumknutschen, der zwar ziemlich gut aussieht, sich aber leider als Bruder des langjährigen Schwarms herausstellt. Zumindest hätte Fen das ganz oben auf ihre Not-To-Do-Liste gepackt, wenn sie nach der besagten Party nicht in den Bannkreis eines Exorzisten gestolpert und fast von einem blutigen Mädchenphantom umgebracht worden wäre. Ja, definitiv das Schlimmste von allem. Aber dann wird sie genau von diesen beiden Jungen gerettet und erfährt eine Wahrheit über sich selbst, die alles, was sie jemals als schlimm definiert hätte, noch mal toppt…


Ich hab den Klappentext gelesen und war direkt angetan davon, somit musste ich es einfach lesen ! Auch wenn dieser schon die Richtung in etwa vorgibt, hat mich das Buch absolut überrascht und irgendwie hab ich was ganz anderes erwartet. Was jetzt aber nicht heißt, das ich negativ überrascht war, das Gegenteil ist hier eher der Fall. 

Der Anfang war schon faszinierend. Wurde man doch von der Autorin direkt ins Geschehen geschmissen, wo Fairley, Fen genannt, einen Laptop klauen will. Als sie bei diesem unterfangen überrascht wird, sich durch ein pfiffiges Ablenkungsmanöver aus der Schlinge zieht und dann nach ner Weile fliehen kann fängt es richtig an spannend zu werden. Sie begegnet nämlich ihren ersten Phantom. Taucht ein in eine Welt, von der sie keine Ahnung hat und stellt dann dazu noch fest das Ihr Schwarm Cliff mit von der Partie ist. Durch Cliff und seinem Bruder Sage erhält man Einblick in die Welt der Phantome. Von Seite zu Seite wird man immer mehr in diese Welt hineingezogen, erfährt etwas über Hierarchien, Familienfehden, Magie, Kampf. Es ist eine ganz wunderbare, eigene Art die Welt von Exorzisten und deren Beruf darzustellen. 

Beim lesen hab ich direkt Sympathien entwickelt. .. Sage war mir trotz seiner ruppigen Art absolut ans Herz gewachsen. Ich mag ja einfach solche Typen - die nicht gerade weichgespült sind ... wo ich eher Cliff einsortieren würde. Auch Fen - ist ein absolut taffes stoisches Madel was versucht mit dem Konfrontierten klar zu kommen und dieses auch wunderbar meistert. Und das obwohl man ihr mehr als einmal einen Stein in den Weg schmeißt. 

Aber es zeigt auch wie Freundschaften entstehen und wie wichtig es ist in manchen Situationen gemeinsam den Weg zu bestreiten und für das zu kämpfen woran man glaubt. 

Dazu wird man mit vielen Fremdwörtern und Legenden konfrontiert - die aber dem Lesevergnügen definitiv keinen Abbruch tun. Und zur Not ist alles hinten im Glossar beschrieben, aber es erklärt sich auch vieles von selbst wenn man sich mit der Geschichte auseinander setzt. 


Eine wunderbare Geschichte über einen Kampf um die Welt zwischen GUT und Böse. Eine faszinierende Welt mit andersartigen Kreaturen - eine Willkommene Abwechslung im Fantasygenre ohne auf die übligen bösen zurückzugreifen. 

Bewertung: 

 

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