[Rezension] All die verdammt perfekten Tage von Jennifer Niven


Preis: 14,99 € (ebook 11,99 €)

Broschiert: 400 Seiten

Verlag: Limes Verlag (28. Dezember 2015)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3809026573

ISBN-13: 978-3809026570

Originaltitel: All the bright places



Vielen Dank an den Limes Verlag für dieses wundervolle Rezensionsexemplar !!!


Ein Mädchen lernt zu leben - von einem Jungen, der sterben will

Ist heute ein guter Tag zum Sterben?, fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Abgrund auf einem Glockenturm, als er plötzlich bemerkt, dass er nicht allein ist. Neben ihm steht Violet, die offenbar über dasselbe nachdenkt wie er. Von da an beginnt für die beiden eine Reise, auf der sie wunderschöne wie traurige Dinge erleben und großartige sowie kleine Augenblicke – das Leben eben. So passiert es auch, dass Finch bei Violet er selbst sein kann – ein verwegener, witziger und lebenslustiger Typ, nicht der Freak, für den alle ihn halten. Und es ist Finch, der Violet dazu bringt, jeden einzelnen Moment zu genießen. Aber während Violet anfängt, das Leben wieder für sich zu entdecken, beginnt Finchs Welt allmählich zu schwinden…






Bei diesem Buch fällt es mir so richtig schwer meine Meinung niederzuschreiben. Denn alleine bei dem Gedanken an diese Geschichte und der Thematik des Buches fließen bei mir die Tränen.
Dieses Buch hat mich dermaßen emotional mitgenommen, das mir für diese Rezension etwas die Worte fehlen.
Soweit ich mich erinnern kann, ist es wirklich erst das erste Mal das es mir so schwer fällt Worte zu finden.

Dieses Buch war für mich schon so ein kleiner Geheimtipp. Ich wurde vom Verlag darauf aufmerksam gemacht. Das Cover sah schon recht interessant aus und auch der Klappentext hat mich neugierig darauf gemacht, welches Drama mich hier erwartet. Und schwupps, war das Buch in meinem Besitz.

Der Einstieg ins Buch ging quasi Knall auf Fall, weil man direkt mittendrin statt nur dabei war. Und durch einen sehr fesselnden Stil ist es der Autorin gelungen mich absolut mitzureißen. Das Buch zeichnet sich generell durch einen einfachen gefühlvollen und teilweise dramatischen Schreibstil aus.
Diese rührende Geschichte wird aus abwechselnder Sicht – Finch – Violet - geschildert. Somit ist man in allen Lebenslagen an der Seite von den beiden und kann die Welt aus deren Augen mit Ihren Gedankengängen betrachten. Man wird in die Welt zweier junger Menschen geworfen, wo jeder für sich mit seinen Problemen zu kämpfen hat – in der sie sich dazu näher kommen und ineinander verlieben. Sie lernen sich kennen, lieben lernen und ihre Probleme zu offerieren und diese auch gemeinsam zu bewältigen.
Dieses Buch vermittelt einem wirklich das es sehr viel Sinn macht, sich Hilfe zu holen, wenn man nicht mehr weiter weiß. Und das finde ich ganz wunderbar, denn es stimmt einfach.
Mit jeder Faser meines Körpers hab ich bei diesem Buch gelitten, da es so großartig widersprüchlich ist. Einerseits absolut charmant, humorvoll und beeindruckend mit ganz viel Tiefgang und andererseits durch so viel Leid und Traurigkeit geprägt. Es hat mich absolut niedergerissen – und die Taschentücher waren mein bester Freund. 



Eine sehr berührende Geschichte die Dramaturgie und Romantik vereint und wobei Taschentücher die besten Freunde werden. Lest es, ihr verpasst sonst etwas.


Bewertung:

 




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